Komm, ich habe schöne Äpfel...

... so lockt Judith den Heinrich, und dieser gesteht: «Als wir drei Früchte so gegessen, war mein Mund so süss erfrischt, dass ich mich zwingen musste, Judith nicht zu küssen und so die Süsse von ihrem Mund noch dazu zu nehmen.»

Aus dem «Grünen Heinrich» von Gottfried Keller (1819 bis 1890)



Hochstammbäume

Die meisten kennen Obstbäume nur in der niedrigen Form der heute üblichen Buschbäume. Das war früher anders. Es gab nur Hochstamm-Obstbäume. Damals war der Oberthurgau zu grossen Teilen mit solchen Obstbäumen bedeckt, deren Stämme höher als 1,6 m aufragten. Dieser waldähnliche Baumbestand war so charakteristisch, dass das «Egnacher Lied» dazu weiss: «Denn mit Recht es hiess Thurgaus Obstbaumparadies.» Den ursprünglichen Hochstammbäumen fühlt sich Mausacker verpflichtet.

 

 


Obsternte

Der grösste Teil unserer Früchte wird gemostet. Als Süssmost oder Saft können Sie ihn im Restaurant geniessen. Ein Teil geht als Tafel- und Verarbeitungsobst an die Bio-Farm (Biofachhandel) oder als Mostobst an die Mosterei Möhl. Daneben hat es kleine Mengen Chriesi, Zwetschgen, Mirabellen und Nüsse, die gelegentlich im Restaurant verkauft werden, aber meist uns selbst erfreuen.